Neues aus der Klinikwelt

Harzklinikum in Quedlinburg: Christiane Schreck ist neue Chefärztin der Hautklinik
Seit Oktober 2025 ist Christiane Schreck die neue Chefärztin der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben in Quedlinburg. Sie folgt auf Prof. Dr. med. Jens Ulrich, der die Klinik fast zwei Jahrzehnte erfolgreich führte und prägte. Die Dermatologin Christiane Schreck war bislang Leitende Oberärztin der Hautklinik und ist eng mit der Klinik verbunden, da sie seit 2001 am Harzklinikum beschäftigt ist – mit einer kurzen Unterbrechung während ihrer Weiterbildungszeit zur Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten am Universitätsklinikum Leipzig. Christiane Schreck vereinigt Kontinuität und Kompetenz. Sie hat die Entwicklung der Hautklinik in den vergangenen Jahren entscheidend mitgestaltet und wird ihre erfolgreiche Arbeit mit großem Engagement fortsetzen. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen bei den chronisch entzündlichen Hauterkrankungen (Urtikaria, Psoriasis, Neurodermitis), der Allergologie und der Berufsdermatologie.
Die Klinik für Dermatologie und Allergologie deckt ein weites Spektrum an Erkrankungen der Haut, der hautnahen Schleimhäute und der Hautanhangsgebilde ab. Sie wurde 1948 gegründet und zählt heute zu den traditionsreichsten Fachabteilungen in Sachsen-Anhalt. Neben allergischen Erkrankungen sind die Dermatochirurgie und Dermatoonkologie weitere Schwerpunkte. Die Klinik wurde bereits im Jahr 2009 von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert und war das erste Hautkrebszentrum in Sachsen-Anhalt. In diesem interdisziplinären Zentrum werden Patientinnen und Patienten, die an verschiedenen Formen von Hautkrebs erkrankt sind, von einem Spezialistenteam behandelt.
Medizinische Versorgung und klinische Forschung gehen im Harzklinikum Hand in Hand. Das Zentrum für klinische Studien an der Klinik ermöglicht es, auch internationale klinische Studien durchzuführen, mit dem Effekt, dass auch Patientinnen und Patienten, die nicht in direkter Nähe zu medizinischen-universitären Zentren leben, einen Zugang zu innovativen Behandlungen haben.
Die Klinik betreut jährlich rund 1.200 stationäre Patientenfälle, hinzu kommen zahlreiche ambulante Behandlungen.
Für die neue Klinikchefin ist wichtig, dass ihre Patientinnen und Patienten auch in Zukunft eine Behandlung erhalten, die neueste Erkenntnisse aus der Forschung beinhaltet. Qualität, Empathie und fachliche Tiefe sind die drei Grundbegriffe, die die Arbeit der Dermatologin leiten.
Die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen in der Region wird sie weiter voranbringen, um eine optimale Patientenversorgung sicherzustellen.