S1-Leitlnie Kontaktekzem 

Gegenstand dieser Leitlinie ist das Kontaktekzem (engl. contact dermatitis), also eine durch äußere Einwirkungen ausgelöste Entzündung der Epidermis und der angrenzenden Dermis am Ort der 
Einwirkung. Ekzeme, die ohne äußere Ursache auftreten, wie z. B. das atopische Ekzem (syn. Neurodermitis), das idiopathische hyperkeratotisch-rhagadiforme Ekzem, das idiopathische 
dyshidrotische Ekzem, oder das seborrhoische Ekzem, sind davon abzugrenzen.

Gegenstand dieser Leitlinie ist das Kontaktekzem (engl. contact dermatitis), also eine durch äußere Einwirkungen ausgelöste Entzündung der Epidermis und der angrenzenden Dermis am Ort der Einwirkung. Das allergische und das irritative Kontaktekzem sind häufige Erkrankungen, die neben dem Leid der Betroffenen auch erhebliche gesundheits- und sozialökonomische Kosten verursachen. Das irritative Kontaktekzem ist weitaus häufiger als das allergische Kontaktekzem; etwa 80 % aller Fälle von Kontaktekzem sind irritativer Natur.