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„Bedeutung von Allergen-Qualität und -Quantität in der AIT“
Der klinische Erfolg einer Allergen-Immuntherapie (AIT) ist untrennbar mit der pharmazeutischen Qualität der verwendeten Präparate verbunden. Prof. Dr. med. analysiert in seinem Beitrag die entscheidende Bedeutung von Allergen-Qualität und -Quantität für die Wirksamkeit und Sicherheit der Therapie. Dabei wird aufgezeigt, warum eine präzise Standardisierung und die
exakte Charakterisierung der Hauptallergene keine rein akademischen Parameter sind, sondern die notwendige Voraussetzung für eine reproduzierbare Immunmodulation im Praxisalltag darstellen.
Erfahren Sie, wie sich Unterschiede in der Extraktzusammensetzung auf den Therapieerfolg auswirken können und welche Rolle eine evidenzbasierte Auswahl standardisierter Präparate für die langfristige Patientensicherheit spielt. Ein fundierter Einblick in die wissenschaftlichen Grundlagen einer modernen, qualitätsorientierten AIT.
„Hausstaubmilbenallergie und chronische Rhinosinusitis – Schnittstellen zwischen Allergie und Entzündung“
Hausstaubmilbenallergien zählen zu den häufigsten Ursachen perennialer
respiratorischer Beschwerden und führen zu einer kontinuierlichen Allergenexposition im häuslichen Umfeld. Gleichzeitig stellt die chronische Rhinosinusitis (CRS) eine häufige entzündliche Erkrankung der oberen Atemwege dar, bei der allergische Mechanismen eine relevante Rolle spielen können.
Der Vortrag von Dr. Jan Hagemann beleuchtet die Schnittstellen zwischen Hausstaubmilbenallergie und CRS mit besonderem Fokus auf gemeinsame pathophysiologische Mechanismen, insbesondere der Typ-2-Inflammation. Zudem wird diskutiert, welche Bedeutung die allergologische Diagnostik bei CRS Patienten hat und in welchen Fällen sich daraus therapeutische Konsequenzen ergeben. Abschließend werden praxisrelevante Ansätze für ein integriertes Management sowie die mögliche Rolle der Allergenimmuntherapie bei entsprechend
sensibilisierten Patienten dargestellt.