Beruflich bedingte Handekzeme stehen an der Spitze der angezeigten Berufskrankheiten (BK). Zur Primär-und Sekundärprävention von beruflich bedingten Handekzemen werden sogenannte berufliche Hautmittel eingesetzt. Darunter werden Hautschutz-, Hautpflege- und Hautreinigungsmittel verstanden. Das unter Federführung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) erstellte Update der Leitlinie „Berufliche Hautmittel“ gibt einen Entscheidungsrahmen für die Verwendung von beruflichen Hautmitteln am Arbeitsplatz. Die aktualisierte Leitlinie hat die Zielsetzung, die Prävention beruflich bedingter Handekzeme zu verbessern.