Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft deutschsprachiger Dermatologinnen und Dermatologen.

Die DDG gründete sich nach einer ersten vorbereitenden Sitzung 1888 in Köln mit einer offiziellen Festsitzung 1889 an der Karls-Universität in Prag. Die DDG hat heute ihren Sitz in der Mitte Berlins, am Robert-Koch-Platz 7, im Gebäude der Kaiserin-Friedrich-Stiftung, dem ältesten Ärztehaus Deutschlands.

Die Ziele der DDG sind die Förderung der wissenschaftlichen und praktischen Dermatologie, Venerologie und Allergologie und ihrer Spezialgebiete wie Andrologie, Phlebologie und Lymphologie, Proktologie, Dermato-Onkologie, dermatologischen Strahlentherapie, dermatologischen Mikrobiologie, Berufs- und Umweltdermatologie, Dermatohistologie sowie Prävention und Rehabilitation.

Die Dermatologie ist ein organbezogenes konservatives und operatives Fach, das mit hoher interdisziplinärer, wissenschaftlicher und praktischer Ausrichtung Patienten von der Geburt bis ins hohe Alter versorgt.

Als wissenschaftliche Fachgesellschaft fühlen wir uns in Lehre und Forschung künftigen Generationen verpflichtet. Bei der Vermittlung von Wissen und dem Vorantreiben von Forschungsprojekten steht der Patient und dessen Wohl im Mittelpunkt unseres Interesses.

Mitglieder der DDG

Die effiziente Arbeit der DDG spiegelt sich in der Zahl von 3.790  Mitgliedern wieder
(Stand: Januar 2017).

256 Außerordentliche Mitglieder
  • Approbierte Ärztinnen
  • Ärzte in Weiterbildung
3.093 Ordentliche Mitglieder
  • Ärztinnen/Ärzte mit Facharztausbildung
157 Ehrenmitglieder/ Korrespondierende Mitglieder
  • hervorragende Dermatologen aus dem In- und Ausland

Zusammenarbeit mit

Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD)

Eine enge gesundheits- und berufspolitische Zusammenarbeit besteht zwischen der DDG als Fachgesellschaft und dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD), mit dem die DDG eine gemeinsame Geschäftsstelle in Berlin-Mitte betreibt.

Deutsche Dermatologische Akademie (DDA)

Die Deutsche Dermatologische Akademie (DDA) wurde 1999 als gemeinsame Tochterorganisation der DDG und des BVDD gegründet. Die DDA ist für die Qualitäts-Zertifizierung der nationalen und regionalen sowie lokalen Tagungen in der Dermatologie verantwortlich und hat entsprechende Verträge mit den Landesärztekammern geschlossen beziehungsweise schließt diese ab.

Ausbildung und Weiterbildung

Ausbildung

Als Ausbildung bezeichnet die Lehre während des Studium. Schon während dieser Zeit erhält der Medizinstudent einen tiefen Einblick in die Facetten der Dermatologie. Vertreter der DDG nehmen regelmäßig an den Sitzungen des Instituts für Medizinische Prüfungsfragen (IMPP) und an der Arbeit am Gegenstandskatalog der Inhalte der Lehre und Prüfungen teil.

Dermatologe werden!

Weiterbildung

Als Weiterbildung bezeichnet man die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten nach Abschluss des Medizinstudiums während der Weiterbildung zum Facharzt für Dermatologie.

Neugierig, wie die Ausbildung zum Hautarzt konkret abläuft?

Unter www.dermatologe-werden.de haben wir alle Informationen zusammengetragen.

Weiterbildungskommission

Die Weiterbildungskommission der DDG, in der auch Vertreter des  Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen repräsentiert sind, prüft ständig die Angelegenheiten der fachärztlichen Weiterbildung und entwickelt diese weiter.

Die Weiterbildungskommission kommuniziert mit den Repräsentanten der Bundesärztekammer sowie der Landesärztekammern.

Qualitätssicherung

Unter Führung der DDG betreiben DDG und der Berufsverband Deutscher Dermatologen (BVDD) seit Jahren eine kontinuierliche Leitlinienarbeit durch die Leitlinien- und Qualitätssicherungs-Kommission.

Zum Teil werden die in der deutschen Dermatologie entwickelten Leitlinien auf die europäische Ebene gehoben, dort weiter diskutiert und dienen als Basis für europäische Leitlinien.