„Problem diabetischer Fuß – die Dermatologie bleibt wichtig“

65 bis 70 Prozent aller in Deutschland durchgeführten Amputationen betreffen Patienten mit Diabetes mellitus. Multiple Faktoren beeinflussen die Entstehung und den Verlauf von Fußläsionen und Fußdeformitäten im Sinne eines diabetischen Fußsyndroms (DFS), wobei die größten Gefahren eine fortschreitende Weichteilinfektion und flächige Nekrose des umliegenden Gewebes darstellen. 

Das DFS erfordert ein interdisziplinäres Therapiekonzept verschiedener Fachrichtungen, wie beispielsweise Diabetologie, Dermatologie, Gefäßchirurgie und Orthopädie. Neben der internistischen Behandlung und optimalen Einstellung der Grunderkrankung kommt bei zunehmender ischämisch und neuropathisch bedingter Wundbildung der Wundversorgung durch Hautärztinnen und -ärzte eine entscheidende Rolle zu, um die Ultima Ratio, eine Amputation, zu verhindern. 

Welche besonderen Herausforderungen bezüglich der Wundbehandlung das DFS an Dermatologinnen und Dermatologen stellt und mit welchen Behandlungsansätzen dieser Diabetes-Folgeerkrankung entgegengetreten werden kann, klärt Dr. Robert Rongisch in seinem Vortrag in der SO06 „Schwierige Wunden – was mache ich bei…?“."
 

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S06/04: Problem diabetischer Fuß – die Dermatologie bleibt wichtig

Termin: Donnerstag, 15. April 2021, 11:39 bis 11:57 Uhr (S06: 10:45 bis 12:15 Uhr)
Sprecher: Dr. Robert Rongisch, Köln 

Zur Person:
Dr. med. Robert Rongisch ist Assistenzarzt und Clinician Scientist an der Klinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Köln.

Tagungsprogramm