Hautkrebsmonat Mai: Risikofaktoren in Alltag und Beruf erkennen und regelmäßig zum Hautkrebsscreening gehen

Mit dem Motto „Zu viel Sonne getankt? Ihre Haut zählt die Stunden“ ruft der Berufsverband der Deutschen Dermatologen e. V. im Rahmen der europaweiten Euromelanoma-Kampagne dazu auf, das Thema Hautkrebsvorsorge ernst zu nehmen. Dazu gehören ein umfassender UV-Schutz in allen Bereichen des Lebens – ob im Job oder in der Freizeit – und die regelmäßige Teilnahme am Hautkrebsscreening.

Mit rund 270.000 Neuerkrankungen jährlich ist Hautkrebs die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Mit steigendem Lebensalter nimmt das Risiko zu, an Hautkrebs zu erkranken. Im Zentrum der Aufklärungskampagne steht der UV-Schutz, der in jedem Lebensalter wichtig ist, sowie die regelmäßige Selbstinspektion der Haut – vom Kindergarten bis ins hohe Alter und auch bei Outdoor-Workern.

Der Schutz vor Hautkrebs fängt schon im Kindes- und Jugendalter an: Weil die Haut von Kindern viel dünner ist als die von Erwachsenen, ist ihr Risiko für einen Sonnenbrand auch höher. Dieser sollte auf jeden Fall verhindert werden. Das gelingt durch richtiges Eincremen (Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden), Kopfbedeckung, Sonnenbrille und geeigneter Kleindung.

Eine weitere Bevölkerungsgruppe steht bei der Kampagne ebenfalls im Zentrum: die sogenannten Outdoor-Worker. Wer im Baugewerbe, in der Land- und Forstwirtschaft, im Straßenbau, oder als Postzusteller tätig ist und sich viel im Freien aufhält, ist täglich hohen Dosen an UV-Strahlung ausgesetzt. Ein konsequenter UV-Schutz während der Arbeit ist damit unverzichtbar, um Spätfolgen wie Hautkrebs zu vermeiden.
Die Euromelanoma-Hautkrebskampagne ist eine paneuropäische Initiative zur Hautkrebsprävention, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Allgemeinheit über die Prävention, Früherkennung und Behandlung von Hautkrebs zu informieren. Diese Kampagne wurde 1999 in Belgien initiiert und wird in ganz Europa unterstützt.

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Erstellt am
13.04.2022