Aktionswoche startet: Hautschutz am Arbeitsplatz verbessern und beruflich bedingte Hauterkrankungen verringern

Vom 8. bis 12. November 2021 findet die Aktionswoche haut+job statt. Millionen Menschen haben ein erhöhtes Risiko für eine berufsbedingte Hauterkrankung. Das können Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer sein, die chemischen Reinigungsmittel oder Feuchtigkeit ausgesetzt sind und die an Kontaktallergien oder Ekzemen an den Händen erkranken. Auch das Risiko an hellem Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom) zu erkranken, kann aufgrund des Berufs höher sein als bei anderen Menschen. 

Wie Berufsdermatosen verhindert werden können, wie wichtig eine frühe Diagnose ist, was eine früheinsetzende Behandlung erreichen kann und was nach der Feststellung einer beruflich hervorgerufenen Hauterkrankung zu tun ist (Berufskrankheiten-Anzeige an den zuständigen Unfallversicherungsträger oder den gewerbeärztlichen Dienst, Hautarztbericht etc.) das alles sind Themen, die in der Aktionswoche auf der Agenda stehen.

Die Aktionswoche ist Teil der Kampagne haut+job und hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeitnehmer- und die Arbeitgeberseite auf die Risiken berufsbedingter Hauterkrankungen hinzuweisen und über geeignete Schutzmaßnahmen zu informieren. Im Fokus stehen dabei berufsbedingter Hautkrebs und seine Vorstufen sowie berufsbedingte Hautprobleme, die durch hautreizende Stoffe ausgelöst werden.
haut+job gehört zu der gesamteuropäischen Initiative „Healthy Skin @ Work“ unter Federführung der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV). In Deutschland wird die Kampagne vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V. (BVDD), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) getragen.

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Erstellt am
02.11.2021