Therapie der Psoriasis vulgaris

Die Psoriasis vulgaris stellt eine häufige und fast immer chronisch verlaufende
dermatologische Erkrankung dar.
Die Prävalenz der Psoriasis beträgt in den westlichen Industrienationen 1,5 - 2 % 
Ungefähr 80 % davon sind an einer Psoriasis vulgaris erkrankt Die Punktprävalenz in
Deutschland beträgt etwa 2,1 % , die Einjahresprävalenz 2,5 % . In Deutschland
sind somit etwa jährlich 2,0 Millionen Menschen von der Erkrankung betroffen.
Die erkrankten Patienten leiden an einer deutlichen Einschränkung der
Lebensqualität durch ihre Erkrankung an der Psoriasis vulgaris.
Untersuchungen zur Einschränkung der Lebensqualität bei den Patienten haben
ergeben, dass durch die Erkrankung in Abhängigkeit vom Schweregrad eine
erhebliche Belastung in Form einer Behinderung bzw. psychosozialen
Stigmatisierung bestehen kann. Zwischen klinischem Schweregrad, der Einbuße
an Lebensqualität und Komorbidität wie Arthritis besteht eine positive Assoziation.
Siehe auch Abschnitt 2.2 Lebensqualität. Die aktuelle Versorgung der Patienten führt
zu einer geringen Zufriedenheit der Patienten mit ihren Therapien, zudem besteht
eine schlechte Adhärenz.
 

Erstellt am
01.10.2017