Lokaltherapie chronischer Wunden bei Patienten mit den Risiken periphere arterielle Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus, chronisch venöse Insuffizienz

Die Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e. V. (DGfW) verfolgt seit mehreren Jahren das Ziel, eine S3-Leitlinie zur „Lokaltherapie chronischer Wunden“ zu erstellen, um die Versorgungssituation von Menschen mit chronischen Wunden in Deutschland zu verbessern. Das Leitlinien-Projekt wurde erstmals am 08. Oktober 2008 bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) angemeldet. Ursprüngliches Ziel war es, eine S3-Leitlinie zu erstellen, welche den gesamten Versorgungs-prozess der lokalen Wundbehandlung von Menschen mit chronischen Wunden abbildet. Eine erste, zur Wundbehandlung chronischer Wunden durchgeführte, systematische Literaturrecherche führte dann zu einer nicht zu bewältigenden Menge an Studien. Aufgrund der Komplexität des Themas und der ausgedehnten aber heterogenen Studienlandschaft, erfolgte eine weitere Priorisierung des Themas. Es ergab sich für die Gesellschaft die Notwendigkeiteiner grundlegenden strukturellen und methodischen Neugestaltung des Projektes. Das Thema der Leitlinie wurde eingegrenzt, die Projektgruppe teilweise neu zusammengestellt und das Projektmanagement entsprechend neu ausgerichtet.
 

Erstellt am
12.06.2012