Hämorrhoidalleiden

Hämorrhoiden (griechisch; haima = Blut, rhoos = fließen) stellen bei jedem Menschen vorhandene Blut-Kissen bzw. -Polster (Corpus cavernosum recti, Plexus hämorrhoidalis superior) dar, welche im distalen Rektum zirkulär gelegen sind und bis an die Linea dentata reichen. Bei Vergrößerung dieser Polster bzw. entsprechenden Beschwerden spricht man vom Hämorrhoidalleiden bzw. symptomatischen Hämorrhoiden. Das Hämorrhoidalleiden ist eine der häufigsten Erkrankungen in den Industrienationen. Die Inzidenz von Patienten, welche sich deshalb in ärztliche Behandlung begeben, wird mit ca. 4% angegeben. Auf Deutschland bezogen ist somit jährlich mit ca. 3,3 Millionen Behandlungsfällen zu rechnen. Der Häufigkeitsgipfel liegt zwischen dem 45. bis 65. Lebensjahr, in manchen Studien sind Frauen und Männer gleich verteilt, in anderen Studien sind Männer häufiger betroffen. 

Erstellt am
01.04.2019