Durchführung des Epikutantests mit Kontaktallergenen und Arzneimitteln

Der Epikutantest (ECT) untersucht durch die kontrollierte Applikation von Kontaktallergenen unter standardisierten Bedingungen, ob eine spezifische verzögerte Immunreaktion gegen das jeweilige Allergen auslösbar ist. Hierbei wird eine Kontaktsensibilisierung in Form einer umschriebenen immunologisch bedingten Ekzemreaktion nachgewiesen. Aus dem Nachweis der Sensibilisierung kann bei hierzu passender Anamnese und Klinik auf die Verursachung einer entzündlichen Reaktion der Haut und Schleimhäute durch den Kontakt zu dem betreffenden Allergen geschlossen werden. Ohne die Einbindung in das klinische Bild und die Anamnese zur Allergenexposition darf das Testergebnis lediglich als mögliche Ursache der klinischen Erkrankung sowie als potentielles Risiko einer kontaktallergischen Reaktion in der Zukunft gewertet werden.

Erstellt am
20.03.2019