Allergieprävention

Allergische Erkrankungen, wie allergisches Asthma, Heuschnupfen und das atopische Ekzem verblieben in den westlichen Industrienationen auch in den letzten Jahren auf einem hohen Prävalenzniveau. Die Ursachen für die Entwicklung und Zunahme sind nach wie vorweitgehend ungeklärt. Da die kausalen Therapieansätze beschränkt sind, kommt der Prävention besondere Bedeutung zu, wenn man dem ansteigenden Trend begegnen will. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit und soziale Sicherung wurde im Rahmen des Aktionsbündnisses Allergieprävention (abap) im Jahr 2004 die erste S3-Leitlinie zur Allergieprävention veröffentlicht und 5 Jahre später erstmals überarbeitet. Diese wurde nun zum zweiten Mal, der Methodik für evidenzbasierte und konsentierte Leitlinien folgend, überarbeitet.
 

Erstellt am
31.07.2014