Leitlinien sind systematisch erarbeitete Empfehlungen, um den Kliniker und Praktiker bei Entscheidungen über die angemessene Versorgung des Patienten im Rahmen spezifischer klinischer Umstände zu unterstützen. Leitlinien gelten für „Standardsituationen“ und berücksichtigen die aktuellen, zu den entsprechenden Fragestellungen zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Leitlinien bedürfen der ständigen Überprüfung und eventuell der Änderung auf dem Boden des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes und der Praktikabilität in der täglichen Praxis.

Durch die Leitlinien soll die Methodenfreiheit des Arztes nicht eingeschränkt werden. Ihre Beachtung garantiert nicht in jedem Fall den diagnostischen oder therapeutischen Erfolg. Leitlinien erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Entscheidung über die Angemessenheit der zu ergreifenden Maßnahmen trifft der Arzt unter Berücksichtigung der individuellen Problematik.

Die in dieser Leitlinien vorgeschlagenen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sind medizinisch notwendig und entsprechen dem allgemeinen anerkannten Stand der Wissenschaft.

DSTIG – Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit

Hinweise zur Therapie ausgewählter sexuell übertragbarer Infektionen (STI) der DSTIG Stand: 3/2013

Durchführung des Epikutantests mit Kontaktallergenen und Arzneimitteln

Der Epikutantest (ECT) untersucht durch die kontrollierte Applikation von Kontaktallergenen unter standardisierten Bedingungen, ob eine spezifische...

Extrakorporale Photopherese (ECP)

Fertilitätserhaltung bei onkologischen Therapien

Gebrauch von Präparationen zur lokalen Anwendung auf der Haut

Eine Vielzahl von Dermatosen wird durch eine Applikation von Präparaten direkt auf die erkrankte Hauttherapiert. Die Planung, Konzeption, Durchführung...

Gynäkomastie im Erwachsenenalter

Hämorrhoidalleiden

Hämorrhoiden (griechisch; haima = Blut, rhoos = fließen) stellen bei jedem Menschen vorhandene Blut-Kissen bzw. -Polster (Corpus cavernosum recti,...

Hereditäres Angioödem durch C1-Inhibitor-Mangel

Angioödeme, früher als Quincke-Ödeme bezeichnet, sind ein bis drei (maximal sieben) Tage dauernde lokalisierte Ödeme, die in unregelmäßigen Abständen...

HPV-assoziierte Läsionen der äußeren Genitoanalregion und des Anus – Genitalwarzen und Krebsvorstufen der Vulva, des Penis und der peri- und intraanalen Haut

Anogenitale HPV-Infektionen gehören zu den häufigsten sexuell übertragenen Infektionen und können zu anogenitalen Warzen, intraepithelialen Neoplasien...

IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergien, Management

Immunglobulin E(IgE)-vermittelte Nahrungsmittelallergien werden in primäre und sekundäre Nahrungsmittelallergien eingeteilt, die unterschiedlich...