Dermatosen bei dermaler Lymphostase

Das Ziel dieser S1-Leitlinie ist es, aktuelles Wissen über dermatologisch relevante Krankheitsbilder bei lokal begrenzter dermaler Lymphostase an allen Lokalisationen des Hautorgans zu vermitteln, um diese frühzeitig zu erkennen, diagnostisch zu sichern und gezielt zu behandeln. Wann immer möglich, sollte diese Therapie anhand klar definierter Algorithmen stadiengerecht erfolgen. Die im klinischen Alltag häufig auftauchenden differentialdiagnostischen und therapeutischen Fragen lassen eine aktuelle Leitlinie notwendig erscheinen. Diese Leitlinie fokussiert auf Patienten jeglichen Alters und Geschlechts mit Hautveränderungen, die im kausalen Zusammenhang mit dermaler Lymphostase stehen. In konkreten Handlungsempfehlungen werden die Diagnostik und Differentialdiagnostik der verschiedenen Manifestationsformen bei gleichzeitig auftretender dermatologischer Komorbidität wie beispielsweise atopische Dermatitis, Psoriasis vulgaris, Acne inversa, Urtikaria, Kontaktekzeme sowie ihre Therapien unter Berücksichtigung besonderer Risiken veranschaulicht. Für die Abgrenzung und Behandlung häufiger therapierelevanter Kofaktoren und Komorbidität wird auf mehrere andere hierfür relevante aktuelle Leitlinien verwiesen. 
 

Erstellt am
26.07.2017