Leitlinien sind systematisch erarbeitete Empfehlungen, um Ärztinnen und Ärzte bei Entscheidungen über die angemessene Versorgung der Patientin oder des Patienten im Zusammenhang spezifischer klinischer Umstände zu unterstützen. 

  • sind systematisch erarbeitete Empfehlungen,
  • gelten für „Standardsituationen“,
  • berücksichtigen die aktuellen, zu den entsprechenden Fragestellungen zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse,
  • schränken die Methodenfreiheit der Ärztin/des Arztes nicht ein,
  • und eine leitliniengerechte Behandlung garantieren nicht in jedem Fall den diagnostischen oder therapeutischen Erfolg,
  • erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit,
  • müssen kontinuierlich überprüft werden, denn das medizinische Wissen wächst und es kommen stetig neue wissenschaftliche Erkenntnisse hinzu, die es für die tägliche Praxis zu berücksichtigen gilt.


Die Entscheidung über die Angemessenheit der zu ergreifenden Maßnahmen trifft die Ärztin oder der Arzt unter Berücksichtigung der individuellen Problematik. Die in den folgenden Leitlinien vorgeschlagenen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sind medizinisch notwendig und entsprechen dem allgemeinen anerkannten Stand der Wissenschaft.
 

S3-Leitlinie Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE)

Das Ziel der Leitlinie ist, eine möglichst effektive Prophylaxe venöser Thromboembolien zu empfehlen. Die medizinische Effektivität eines Verfahrens...

Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung

Das Hauptziel dieser Leitlinie ist die Verbesserung der Symptomkontrolle und der palliativmedizinischen Versorgung von Patienten mit einer nicht...

Neurodermitis

Die Kommission dieser Leitlinie hat sich auf den Begriff „Neurodermitis“ in dieser Leitlinie verständigt, welcher  synonym  zu  den...

infantile Hämangiome im Säuglings- und Kleinkindesalter

Die Bezeichnung Hämangiom („Blutschwamm“) wird in der Bevölkerung, aber auch von vielen Ärzten und medizinischen Mitarbeitern undifferenziert für ganz...

Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel, Allergologische Diagnostik

Während unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) vom Typ A durch bekannte pharmakologisch-toxische Reaktionen hervorgerufen werden, sind...

Atopische Dermatitis Erwachsener, dermatologische stationäre Rehabilitation

Die Rehabilitation hat in Deutschland eine lange Tradition, die von fortlaufender Entwicklung und Differenzierung geprägt ist. Einen letzten großen...

Pemphigus vulgaris und bullöses Pemphigoid, Diagnostik und Therapie

Ziel der Leitlinie ist es, Dermatologen in der Praxis und Klinik eine akzeptierte, konsensbasierte Entscheidungshilfe für die Auswahl (Teil 1) sowie...

Operationen an der Haut, Umgang mit Antikoagulation

Immer häufiger sind Patienten aufgrund verschiedener Vorerkrankungen auf die Einnahme von Antikoagulantien (OAK) und Thrombozytenaggregationshemmern...

Berufliche Hautmittel

Beruflich bedingte Handekzeme stehen an der Spitze der angezeigten Berufskrankheiten. Zur Primär-und Sekundärprävention von beruflich bedingten...

(Allergen-) spezifische Immuntherapie bei IgE vermittelten allergischen Erkrankungen

Die vorliegende Leitlinie (LL) (S2k) zur (allergen-)spezifischen Immuntherapie (SIT) wurde von den deutschen, österreichischen und schweizerischen...