Leitlinien sind systematisch erarbeitete Empfehlungen, um Ärztinnen und Ärzte bei Entscheidungen über die angemessene Versorgung der Patientin oder des Patienten im Zusammenhang spezifischer klinischer Umstände zu unterstützen. 

  • sind systematisch erarbeitete Empfehlungen,
  • gelten für „Standardsituationen“,
  • berücksichtigen die aktuellen, zu den entsprechenden Fragestellungen zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse,
  • schränken die Methodenfreiheit der Ärztin/des Arztes nicht ein,
  • und eine leitliniengerechte Behandlung garantieren nicht in jedem Fall den diagnostischen oder therapeutischen Erfolg,
  • erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit,
  • müssen kontinuierlich überprüft werden, denn das medizinische Wissen wächst und es kommen stetig neue wissenschaftliche Erkenntnisse hinzu, die es für die tägliche Praxis zu berücksichtigen gilt.


Die Entscheidung über die Angemessenheit der zu ergreifenden Maßnahmen trifft die Ärztin oder der Arzt unter Berücksichtigung der individuellen Problematik. Die in den folgenden Leitlinien vorgeschlagenen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sind medizinisch notwendig und entsprechen dem allgemeinen anerkannten Stand der Wissenschaft.
 

Vulvovaginalkandidose

Ziel ist die optimale Betreuung von Patientinnen mit Vulvovaginalkandidose im ambulanten, teilstationären und stationären Versorgungssektor. Ebenso...

Pyoderma gangrenosum

Das Pyoderma gangraenosum (PG) ist eine seltene, primär sterile, neutrophile Dermatose. Das PG ist zudem teilweise Bestandteil definierter...

Stationäre Dermatologische Rehabilitation

Das Gesundheitssystem besteht aus mehreren Versorgungssektoren: einerseits ambulant, andererseits stationär, aber auch „präventiv“, „kurativ“ und...

Analer Pruritus

Analer Pruritus (synonym: Pruritus ani, Afterjucken) bezeichnet das Auftreten von Missempfindungen, die Kratzen, Scheuern, Rubbeln o.ä....

Diagnostik und Therapie des kutanen Lupus erythematodes

Der Lupus erythematodes (LE) ist eine heterogene entzündliche Autoimmunerkrankung, die eine Vielzahl von Organen befallen und einen variablen...

Therapie pathologischer Narben (hypertrophe Narben und Keloide)

Grundsätzlich stellen hypertrophe Narben und Keloide gutartige Hautveränderungen dar. Die Behandlungsbedürftigkeit ergibt sich aus den Symptomen (z....

Diagnostik und Therapie des Analekzems

Das Analekzem (synonym: perianale Dermatitis, perianales Ekzem) ist eine häufige, oftmals mit Pruritus, Brennen, und nässenden Hautläsionen...

Aktualisierung „Systemtherapie bei Neurodermitis“ zur Leitlinie Neurodermitis

Die Neurodermitis ist eine chronische oder chronisch-rezidivierende, nicht kontagiöse Hauterkrankung, deren klassische Morphologie und Lokalisation...

Sinus pilonidalis

Hintergrund: Der Sinus pilonidalis ist eine erworbene Erkrankung. Scharfe, steife Haarfragmente spielen bei der Pathogenese eine wichtige Rolle. Das...

Neurosyphilis

Der Verdacht auf Neurosyphilis ergibt sich entweder aus anamnestischen Angaben über eine frühere Geschlechtskrankheit oder durch eine positive...