Ihre Meinung ist uns wichtig
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ihre Meinung ist uns wichtig!


Wie Sie alle wissen, ist das JDDG das Fachorgan der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie. Derzeit ist JDDG eine vollständig zweisprachige wissenschaftliche dermatologische Zeitschrift, die sich in den letzten Jahren hervorragend weiterentwickelt hat. Insbesondere hat das JDDG internationale Anerkennung gefunden. Das zeigt sich sowohl an dem deutlich gestiegenen Impact Factor als auch an der Zahl der elektronisch erfolgten Aufrufe von Artikeln der Zeitschrift im Internet. Diese Zugriffe erfolgen erfreulicherweise zu ca. 30 % aus den USA. Impact Faktoren und elektronische Zugriffe sind dabei im wesentlichen Zeichen der Akzeptanz der englischsprachigen Online Ausgabe der Zeitschrift. In der Druckausgabe werden zudem bisher auch alle Artikel auf Deutsch publiziert; diese sind dann auch online auf Deutsch zu finden.

Wie soll sich die Zeitschrift in der Zukunft weiterentwickeln? Was sind die Ziele, die die deutschsprachige Dermatologie mit JDDG erreichen will? Hierüber hat der Vorstand der DDG einschließlich der österreichischen Repräsentanz und der des BVDD nun schon mehrmals vertieft diskutiert. In erster Linie soll JDDG die Sichtbarkeit und Qualität der deutschsprachigen Dermatologie in allen ihren Facetten international sicherstellen und mehren. Dies kann JDDG selbstverständlich nur und ausschließlich über die englischsprachige Ausgabe erreichen, insbesondere dann, wenn es gelingt neben den hochrangigen CME- Artikeln, Reviews und Fallberichten auch die Qualität und Attraktivität der Originalarbeiten zu verbessern. Andererseits ist JDDG das Organ der DDG und der ÖGDV und anderer Tochtergesellschaften in der deutschsprachigen Dermatologie und damit Gesellschafts- und Fortbildungsorgan und soll das auch sicherlich bleiben.
 
In diesem Spannungsfeld ist die durchgängige Zweisprachigkeit von JDDG nicht unproblematisch:
 
Der derzeitige lange Zeitraum zwischen Akzeptanz und Publikation eines Manuskriptes aufgrund des aufwändigen Übersetzungs- und Prüfungsprozesses hält zunehmend Autoren davon ab, Ihre Manuskripte bei JDDG zu publizieren. Kürzere, effektivere Prozesse würden für mehr Aktualität sorgen und damit Manuskripteinreichungen im JDDG wieder deutlich attraktiver machen.
Deutschsprachige Autoren reichen zunehmend Ihre wissenschaftlichen Arbeiten auf Englisch ein. Werden diese Arbeiten ins Deutsche übersetzt, führt dies erfahrungsgemäß in vielen Fällen zu Problemen, denn Wortwahl und Schreibstil des oft nicht ausreichend medizinisch vorgebildeten Übersetzers entsprechen nur selten den Vorstellungen der deutschen Autoren. Die Folgen sind kosten- und zeitintensive Nachbesserungen zu Lasten aller Beteiligten.
Um die sprachliche Qualität des Journals zu sichern, werden alle Artikel grundsätzlich einem intensiven “language check” je in Deutsch und Englisch unterzogen. Durch einen möglichen Wegfall der Übersetzungen, würden unsere Sprachprüfer wesentlich entlastet und akzeptierte Manuskripte könnten deutlich schneller publiziert werden.
 
Aktuell gibt es daher nun die Überlegung, die durchgehende Zweisprachigkeit von JDDG zu überprüfen. Gern möchten wir Sie in diesen Prozess einbinden. Daher würden wir Sie bitten, einige Fragen zu JDDG, seiner Nutzung und Akzeptanz zu beantworten und uns Ihre Meinung mitzuteilen, wie Sie zu einer Sprachänderung im JDDG stehen, für die es verschiedenen Möglichkeiten gibt (siehe unten). Sie würden uns sehr helfen, wenn Sie sich an der folgenden Umfrage beteiligten.
 
Für die Umfrage bitte hier klicken ►
 
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Ihre
Prof. Dr. Sergij Goerdt
Prof. Dr. Michael P. Schön
Herausgeber JDDG

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