Leitlinie Neurodermitis

Kapitel „Systemtherapie bei Neurodermitis“ aktualisiert

Die Neurodermitis ist eine chronische oder chronisch-rezidivierende, nicht kontagiöse Hauterkrankung, deren klassische Morphologie und Lokalisation altersabhängig unterschiedlich ausgeprägt ist und die zumeist mit starkem Juckreiz einhergeht. Die Erkrankung weist unterschiedliche Schweregrade auf, wobei die Mehrheit der Patienten unter einer leichteren Form der Neurodermitis leidet. Je nach Lokalisation und Ausdehnung der Neurodermitis kann es sich jedoch um eine schwere Hauterkrankung handeln, die die Lebensqualität deutlich und langfristig mindert. Häufigere Komplikationen der Neurodermitis stellen Infektionen wie disseminierte Impetiginisation durch Staphylococcus aureus, virale Infektionen oder Mykosen dar. 

Aufgrund der Neuzulassung von Dupilumab für die Behandlung mittelschwer bis schwer ausgeprägter Neurodermitis, die mit topischen Medikamenten alleine nicht ausreichend behandelbar ist, wurde dieser Teil der federführend von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) betreuten Leitlinie (AWMF-Registernummer 013 – 027, 2015) jetzt aktualisiert. 

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Erstellt am
14.07.2020