Kranke Haut – berufsbedingt?! Aktionswoche „haut+job“ startet: 9.-13. November 2020

Hauterkrankungen gehören einem Bericht der Europäischen Union zufolge zu den häufigsten berufsbedingten Gesundheitsgefahren. Bei der Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen machen sie 90 Prozent aller berufsbedingten Erkrankungen aus. Die bundesweite Aktionswoche „haut+job“ will hier gegensteuern. Die in Deutschland vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) getragene Kampagne hat das Ziel, die Zahl der beruflich bedingten Hauterkrankungen deutlich zu verringern und den Hautschutz am Arbeitsplatz zu verbessern.

Zur Aktionswoche 2020, die vom 9. bis 13. November stattfindet, geht die neue „haut+job“-Kampagnenwebsite (www.haut-und-job.de) an den Start. Hier finden Interessierte Informationen zu den häufigsten berufsbedingten Hauterkrankungen (wie beispielsweise Kontaktekzeme oder Hautkrebs) und zu den wirkungsvollsten Schutzmaßnahmen. Auch das Kampagnen-Material steht hier zum Downloaden bereit.
 
Zu den aktuellen Schwerpunktthemen der Aktion gehört die Aufklärung über ein spezielles Angebot zu Prävention und Früherkennung von Hautkrebs. Menschen die im Freien arbeiten haben seit einer Änderung der Arbeitsmedizinischen Vorsorge-Verordnung (ArbMedVV) im Jahr 2019 einen Anspruch gegenüber ihrem Arbeitgeber, regelmäßig eine arbeitsmedizinische Beratung und eine Untersuchung zum berufsbedingten Hautkrebs zu erhalten. Vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist nicht bekannt, dass sie auf dieses Vorsorgeanbot einen rechtlichen Anspruch haben. Darauf möchte die Aktionswoche in diesem Jahr besonders aufmerksam machen. Zur Pressemitteilung.

 

Erstellt am
06.11.2020