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Europäische Impfwoche (21.-27. April 2024)

Präventionsinitiative der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): Aufruf zur Impfung gegen Humane Papiloamviren (HPV)

Impfungen zählen zu den wichtigsten und erfolgreichsten Präventionsmaßnahmen, um Infektionskrankheiten zu verhindern. Trotz großer Erfolge und zum Teil sehr guter Impfraten, gibt es einige impräventable Erkrankungen, bei denen die Durchimpfungsraten noch nicht hoch genutzt sind.

Dazu gehört die Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV). Diese Viren verursachen Krebsvorstufen und verschiedene Krebsarten wie Gebärmutterhals- oder Analkrebs und Kopf-Hals-Tumoren.
In Deutschland sind bislang nur 54 Prozent der Mädchen und 27 Prozent der Jungen im Alter von 15 Jahren vollständig geimpft. Die Impfung ist sicher und verträglich und wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Mädchen und Jungen von 9 bis 14 Jahren empfohlen.

Ziel der KBV-Präventionsinitiative ist es, das Bewusstsein für HPV und die Schutzimpfung zu erhöhen und für die Impfung zu werben. Arztpraxen können ihre Patientinnen und Patienten mit einem Plakat und einer Infokarte auf die Impfung aufmerksam machen.

Die Materialien stehen auf der Webseite der KBV kostenlos als Download zur Verfügung. Es besteht zudem die Möglichkeit, Plakate und Infoflyer zur HPV-Impfung (für Eltern) zu bestellen.

Mit der Europäischen Impfwoche soll auf die Bedeutung von Impfschutz allgemein und die Wichtigkeit hoher Durchimpfungsraten im Besonderen aufmerksam gemacht werden. Sie findet jedes Jahr in der letzten April-Woche statt. 

Weitere Informationen zur HPV-Impfung gibt es auch bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Erstellt am
18.04.2024