Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V. ist erschüttert über die humanitäre Katastrophe, die durch die russische Invasion in die Ukraine verursacht wurde.
Wir sind solidarisch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Ukraine, unsere Position entspricht der Stellungnahme der Bundesärztekammer. Wir werden alles unternehmen, um diesen Menschen in jeder Hinsicht Hilfe zukommen zu lassen.

Die Europäische Gesellschaft für Dermatologische Forschung/ European Society for Dermatological Research (ESDR) ist tief erschüttert über den anhaltenden Krieg in der Ukraine und seine weitreichenden menschlichen und gesellschaftlichen Folgen. Als wissenschaftliche medizinische Organisation ruft sie dazu auf, humanitären Organisationen, die jetzt in der betroffenen Region tätig sind, zu unterstützen. Nur so kann verletzten Zivilisten und Flüchtlingen umfassend geholfen werden.
 
Sach- und Geldspenden werden benötigt. Die ESDR spendet 20.000 EUR zu gleichen Teilen an das Flüchtlingswerk UNHCR und das Internationale Rote Kreuz IKRK. 
Zur ESDR-Pressemitteilung
Extra eingerichteten ESDR-Seite mit vielen wichtigen Hinweisen
 


Hospitationsmöglichkeiten für Dermatologinnen und Dermatologen/Можливості стажування у Німеччині для дерматологів з України

Um als Ärztin oder Arzt in Deutschland zu arbeiten, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium nachgewiesen werden. Dann ist es möglich, eine vorläufige Berufserlaubnis zu beantragen, die nach einiger Berufserfahrung letztlich in eine staatliche Zulassung, die Approbation, mündet. Zuständig für diesen Anerkennungsprozess sind regional unterschiedliche Anerkennungsbehörden. Sehr häufig sind das die Regierungspräsidien in der Region, in der dann später auch die Arbeitsaufnahme bzw. die Approbation erfolgen sollen.

Informationen zu den erforderlichen Schritten finden Sie bei der Bundesärztekammer, der Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung in Deutschland https://www.bundesaerztekammer.de/aerzte/internationales/aerztliche-taetigkeit-in-deutschland/drittstaaten/

Sie können ohnevorläufige Berufserlaubnis also erst einmal nicht als Ärztin/Arzt für Dermatologie in Deutschland arbeiten.

Was wir als dermatologische Fachgesellschaft für Sie tun können:

Zunächst können wir einen Kontakt zu einer deutschen Hautklinik herstellen und dort erfragen, ob es möglich ist, dass Sie als Dermatologin/Dermatologe dort für eine gewisse Zeit als Gastärztin/Gastarzt hospitieren können. Diese Hospitationen werden in der Regel nicht finanziell vergütet.

Wenn Sie an einer Hospitation interessiert sind, füllen Sie bitte den Fragebogen aus.
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Можливості стажування у Німеччині для дерматологів з України

Для того, щоб працювати лікарем у Німеччині, першим кроком є надання підтвердження про повну медичну освіту. Далі можна подати заявку на отримання тимчасового дозволу на професійну діяльність, який після певного професійного досвіду в кінцевому підсумку підлягає державному схваленню, апробації. За процес та процедуру апробації відповідають різні регіональні органи визнання. Зазвичай це обласні ради в регіонах, в яких згодом буде офіційно надаватися робота або/та апробація (підтвердження).

Інформацію про необхідні кроки можна знайти в Німецькій медичній асоціації, головній організації медичного самоврядування в Німеччині https://www.bundesaerztekammer.de/aerzte/internationales/aerztliche-taetigkeit-in-deutschland

Поки що ви не можете працювати дерматологом у Німеччині без попереднього дозволу на професійну діяльність.

Що ми як дерматологічне товариство можемо зробити для вас:

Перш за все, ми можемо координувати зв’язок з німецькими дерматологічними клініками і надавати запит на проходження Вами, як дерматологом, у них практики , та тимчасове перебування в даних закладах в якості запрошеного лікаря. Як правило, ці стажування матеріально не покриваються.

Якщо ви зацікавлені в проходженні стажування, заповніть анкету.


Pressemeldung der Bundesärztekammer

Quelle BÄK

Berlin - Die Bundesärztekammer und die Deutsche Krankenhausgesellschaft sind tief besorgt wegen eines möglichen Kollapses der medizinischen Versorgung in der Ukraine. Der verbrecherische russische Angriffskrieg kostet Menschenleben und verursacht unmittelbar schweres körperliches und seelisches Leid. Darüber hinaus zerstören die massiven Angriffe die medizinische Gesundheitsversorgung in den betroffenen Gebieten und gefährden die Gesundheit und das Leben auch der nicht unmittelbar von den Kämpfen betroffenen Bevölkerung. Die Bombardierung von Krankenhäusern ist ein weiterer Beleg für das rücksichtslose und menschenverachtende Vorgehen auch gegen die Zivilbevölkerung.


Die BÄK und die DKG stehen im Kontakt mit der Bundesregierung, um humanitäre Hilfsangebote in Deutschland zu koordinieren, insbesondere geht es um die Aufnahme und bundesweite Verteilung von Verletzten und anderen Patientinnen und Patienten, für die in der Ukraine keine medizinische Versorgung mehr möglich ist. Um möglichst schnell medizinische Hilfe in der Ukraine sowie in den Flüchtlingslagern der Anrainerstaaten leisten zu können, rufen Bundesärztekammer und Deutsche Krankenhausgesellschaft zu Spenden auf (siehe unten). Benötigt werden Mittel für Verbandsmaterialien, Medikamente, medizinische und technische Ausrüstung sowie psychologische Unterstützung.


Die Bundesärztekammer und die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordern die russische Führung auf, diesen völkerrechtswidrigen Krieg sofort zu beenden. Bis zu einem vollständigen Ende der Kampfhandlungen müssen insbesondere Einrichtungen der medizinischen Infrastruktur, wie Krankenhäuser, Arztpraxen und Apotheken vor Zerstörung geschützt werden. Transportmöglichkeiten und Fluchtkorridore für verletzte und traumatisierte Menschen sind zu sichern beziehungsweise einzurichten.


Ärzte ohne Grenzen e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00


Aktion Deutschland Hilft
Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30
Stichwort: Nothilfe Ukraine


Aktionsbündnis Katastrophenhilfe
Spendenkonto: Commerzbank
IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600
Stichwort: Nothilfe Ukraine


Bündnis Entwicklung Hilft
Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE29 100 20 5000 100 20 5000
Stichwort: Nothilfe Ukraine