Internationaler Auftritt der deutschen Dermatologen

Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (JDDG) vollständig in englischer Sprache verfügbar

Wissenschaft ist global und muss immer international bekannt gemacht werden. Wenn sie nicht in Englisch publiziert wird, wird sie nicht wahrgenommen. Dies gilt auch für die Publikationen des "Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (JDDG)", die führende wissenschaftliche Fachzeitschrift der deutschsprachigen Dermatologie. 2003 beschloss der DDG Vorstand den Vertrag mit dem Springerverlag für die Zeitschrift "Der Hautarzt" aufzugeben und ein eigenes Fachorgan in eigenem Besitz zusammen mit dem Blackwell-Verlag zu gründen. Seit 2004 erscheint dieses Journal, welches das gesamte Spektrum der deutschsprachigen Dermatologie umfasst.

 

Dieses Spektrum ist im Vergleich zu dem anderer Länder sehr breit, insbesondere im Vergleich zur angloamerikanischen Dermatologie, die nicht in dieser Breite und Tiefe das Spektrum der operativen Dermatologie, der Allergologie, Phlebologie, Proktologie Andrologie und anderer Spezialgebiete umfasst. Es ist daher auch das Ziel des JDDG, dieses Spektrum wieder bekannt zu machen. Daher hat sich der Vorstand der Deutschen Dermatologie entschlossen, nunmehr ab 01. Januar 2006 neben der deutschsprachigen Printausgabe gleichzeitig alle Artikel übersetzt vollständig in einer englischen Onlineausgabe zu publizieren. Hiermit ist eine weltweite Verbreitung gewährleistet. Die Zeitschrift richtet sich an Dermatologen in Klinik und Praxis, bietet große und kleine Übersichtsartikel, Originalarbeiten, klinische Studien, Fallberichte, Leitlinien und CME-Artikel zum Facharztwissen an. Inzwischen ist JDDG auch Fachorgan der Österreichischen Dermatologen.

 

"Wir wollen die deutschsprachige Dermatologie der internationalen Leserschaft zugänglich machen", erklärt Prof. Dr. Wolfram Sterry diesen Schritt. Prof. Sterry ist Editor des Journals und Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Berliner Charité. "Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das JDDG auch international gelesen werden kann." Ziel der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft ist es, das JDDG langfristig als ein Medium von hoher wissenschaftlicher Qualität zu etablieren. "Deshalb müssen wir die in der klinischen Forschung tätigen Dermatologen gewinnen, ihre Arbeiten im JDDG zu publizieren", weiß Prof. Sterry.

 

Das Themenspektrum des JDDG umfasst bereits jetzt die gesamte Breite klinischer Forschung des Fachgebietes Dermatologie: von Allergologie, über Dermatochirurgie, bis hin zu Onkologie und Phlebologie. Durch ein strenges Peer-Review-System wird eine hohe fachliche Qualität der Beiträge gewährleistet. Darüber hinaus bietet das JDDG einen umfangreichen Leser-Service mit berufsrelevanten Informationen zu Fort- und Weiterbildung, einem aktuellen Kongresskalender sowie Buchbesprechungen und Gesellschaftsnachrichten.

 

Seit Anfang des Jahres wird jede Ausgabe des Journals komplett ins Englische übersetzt. Das bedeutet, dass jeder Artikel online als html- bzw. pdf-Datei abrufbar ist (http://www.blackwell-synergy.com/). "Die Rückmeldungen, die wir zur englischen Version des JDDG erhalten, sind bislang durchweg positiv", resümiert Prof. Sterry.

 

Erstellt am
24.04.2006
Themen
Nachrichten