Liebe Mitglieder der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Deutschland im Spätsommer 2020 ist trotz der uns alle noch immer herausfordernden COVID-19-Pandemie von einer vermeintlichen Normalität geprägt. Wichtig ist und bleibt es, die geltenden Hygiene- und Präventionsmaßnahmen einzuhalten.
Uns alle schränken die aktuellen notwendigen Vorgaben ein und doch können wir uns im Vergleich mit vielen anderen Ländern glücklich schätzen, dass SARS-CoV-2 in unserem Land zu vergleichsweise weniger schweren Erkrankungen und Todesfällen geführt hat.
 
Als medizinische Fachgesellschaft sehen wir es als unsere Aufgabe an, unsere Mitglieder und die
Öffentlichkeit in diesen besonderen Zeiten mit fachlichem Rat zu begleiten. Die DDG-Task-Force COVID-19 nimmt die Auswirkungen von SARS-CoV-2 auf dermatologische Krankheiten, die
dermatologische Praxis und Lehre in den Blick und trägt kontinuierlich wichtige
Therapieempfehlungen, Hinweise auf Register und aktuelle Veröffentlichungen zusammen und veröffentlicht diese auf derma.de.
COVID-19 ist zudem das Schwerpunktthema der August-Ausgabe des JDDG - eine besonders lesenswerte Ausgabe also!
 
Fortbildungen, Tagungen und Sitzungen können nicht wie gewohnt stattfinden. Aber wir brauchen den fachlichen Austausch, den kollegialen Rat und nicht zuletzt auch den Nachweis von erfolgter fachlicher Fortbildung. So werden wir beispielsweise am 6. November 2020 die Chefärzte & Ordinarien-Sitzung als Hybridveranstaltung (live in Berlin mit digital zugeschalteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern) durchführen. Die DDG arbeitet zudem intensiv an neuen Formaten und Lösungen für unsere Tagungen, die wir Ihnen in den kommenden Monaten an dieser Stelle vorstellen werden.
 
Sie finden in diesem Newsletter weitere Nachrichten und Pressemitteilungen aus unserer
Fachgesellschaft. Für Ergänzungen, Anregungen und Kritik sind wir offen – schreiben Sie bitte an die DDG-Geschäftsstelle.
 
Mit kollegialen Grüßen
 
Prof. Tilo Biedermann
Präsident der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)


Wichtige Wahlen: EADV-Mitglieder sollten ihre Stimmen nutzen

Dieses Jahr finden im September und Oktober 2020 die Wahlen des Präsidenten der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) statt. Die EADV ist die größte dermatologische Gesellschaft Europas und hat einen starken Einfluss auch auf die Entwicklung und Qualität der Dermatologie in den deutschsprachigen Ländern. Aus diesem Grunde möchten wir alle EADV-Mitglieder dringend bitten zu wählen, sobald sie die Unterlagen erhalten. Die Wahlen finden ausschließlich elektronisch statt.

 

COVID-19 und Dermatologie: Themenspecial im JDDG

Die aktuelle Ausgabe des JDDG (Ausgabe 8, August 2020) bietet einen Themenschwerpunkt zu COVID-19. Welchen Einfluss nimmt eine SARS-CoV-2-Infektion auf Entzündungsvorgänge oder umgekehrt Entzündungsvorgänge durch Dermatosen auf eine SARS-CoV-2-Infektion? Wie beeinflussen Medikamenteneinnahmen unserer Patienten eine Infektion? Wie wirkt sich COVID-19 auf die Behandlung dermatologischer oder allergologischer Erkrankungen aus, welche Hauterkrankungen und Anzeichen sind zu erwarten? Arbeiten zum aktuellen Stand der Forschung im JDDG.

 

Das Symptom der COVID-Zehen

Im Zusammenhang mit SARS-CoV-2-Infektionen berichten Medizinerinnen und Mediziner über Frostbeulen-ähnliche stark juckende und/oder schmerzhafte Läsionen. Wie ist das Symptom „COVID-Zehen“ einzuordnen ist und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Lesen Sie dazu das Interview mit Prof. Cord Sunderkötter, Vorsitzender der AG Dermatologische Infektiologie und Tropendermatologie.

 

DDG-Forschungspreise: Jetzt bewerben

Die DDG unterstützt wissenschaftlich aktive und erfolgreiche Dermatologinnen und Dermatologen durch die Vergabe von Forschungspreisen, um hervorragende wissenschaftliche Arbeiten und Forschungsprojekte im Bereich der Dermatologie zu unterstützen und zu honorieren.
Bis zum 31. Dezember 2020 können Bewerbungen für die folgenden Forschungspreise eingereicht werden: Oscar-Gans-Preis 2021, Deutscher Psoriasis Preis 2021, Deutscher Neurodermitis Preis 2021, DDG-Preis für Akademische Lehre 2021 und Almirall Förderpreis Dermatologie 2021 (bei letzterem ist der Einsendeschluss der 12. Februar 2021). 
Weitere Informationen/Teilnahmebedingungen

 

Aktualisierte Leitlinie Neurodermitis

Neues Kapitel zu antientzündlicher Systemtherapie – Bei schwerer Neurodermitis ist ein Biologikum eine gute Therapieoption
Neurodermitis kommt als häufige, chronische Hauterkrankung sowohl im Kindes‐ und Jugendalter als auch bei Erwachsenen vor. Ärztinnen und Ärzten steht für die Behandlung eine Vielzahl von Arzneimitteln und Therapieverfahren zur Verfügung. Dazu zählen äußerlich anwendbare Therapeutika wie auch systemisch wirksame Medikamente. Für die Systemtherapie ist hierzulande seit drei Jahren ein Biopharmazeutikum zugelassen. Ein Anlass, die S2k-Leitlinie Neurodermitis der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG) zu aktualisieren. Das neugefasste Kapitel zur Systemtherapie nimmt die sogenannten Biologika dabei besonders in den Blick.
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Schulbeginn in Pandemiezeiten

Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) empfiehlt Hände desinfizieren statt zu viel Waschen mit Seife
Wenn nach den Ferien in Deutschlands Schulen der Unterricht beginnt, müssen sich Lehrende und
Schülerinnen und Schüler an Präventionsmaßnahmen halten, um das Risiko von CoronavirusInfektionen zu vermindern. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) rät dazu, Hände zu desinfizieren, anstatt sie häufig mit Seife zu waschen, da sonst die Hautbarriere beeinträchtigt wird und das Risiko für Handekzeme steigt. Die Dermatologen empfehlen zudem, dass in den Schulen Spender mit Hautpflegepräparaten aufgestellt werden, um die Regeneration der Haut zu fördern. Führt zu intensive Handhygiene zu Hautschäden, sollten die Betroffenen zeitnah eine Hautärztin oder einen Hautarzt aufsuchen.

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Fortbildung in Pandemiezeiten

Alle großen medizinischen Kongresse und Tagungen mussten in der Pandemiezeit abgesagt und/oder verschoben werden. Einzelveranstaltungen fielen den notwendigen Eindämmungsmaßnahmen ebenso zum Opfer wie Treffen von Arbeitsgemeinschaften und Kommissionen. Wenn Veranstaltungen entfallen, können Ärztinnen und Ärzte nicht in gewohntem Maß ihre fachliche Fortbildung durchführen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Bundesärztekammer haben daher reagiert und das Bundesministerium für Gesundheit hat zugestimmt: Die Frist für den Nachweis der fachlichen Fortbildung wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie um ein weiteres Quartal bis zum 30. September 2020 verlängert und die innerhalb von fünf Jahren zu erbringende erforderliche Punktzahl für den Nachweis der Fortbildungsverpflichtung wurde von 250 auf 200 Punkte gesenkt.

Quelle

DDG intern

Seit 1. Juli 2020 unterstützt Dagmar Arnold die Arbeit der DDG-Geschäftsstelle im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.
Sie ist Ansprechpartnerin für Medienanfragen, schreibt DDG-Pressemitteilungen, betreut die DDG-Webseite derma.de und wird den Bereich der Kommunikation mit den DDG-Mitgliedern ausbauen. Frau Arnold war zuvor viele Jahre beim Georg Thieme Verlag in der Agentur Thieme Communications für die Pressearbeit verschiedener medizinischer Fachgesellschaften tätig.
Kontakt:
 
Deutsche Dermatologische Gesellschaft e.V. (DDG)
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin.
Tel.: + 49 30 246253-0
Fax: +49 30 246253-29
E-Mail: