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Liebe Kolleginnen und Kollegen

 

diese Homepage der Dermatologischen Klinik der Ruhr-Universität-Bochum ist als allgemeines Informationsboard angelegt. Sie richtet sich speziell an Sie, wenn Sie Fragen zu unserer Klinikstruktur oder auch zu bestimmten organisatorischen Abläufen haben. Sie können über unsere Homepage eine große Zahl von Informationen über diese Klinik erhalten, indem Sie durch diese elektronischen Seiten navigieren. Dies gelingt am besten über das Anklicken der Stichwörter auf den Laufleisten links und am oberen Rand. 

Bitte lesen Sie auch unsere allgemeinen Richtlinien unter dem Impressum.

 

Weitere Informationen wie:

Abteilungsstrukturen

Telefonlisten

Ambulanztermine

Stationäre Bettenvergabe 

 

können Sie über den direkten Link oder über die Stichworte in der linken Leiste erhalten, die Sie einfach anklicken können.

 

Bitte beachten Sie auch die weiteren Informationen auf der jeweiligen Hauptseite

 

Allgemeines zu Hauterkrankungen: Das Erkennen von Hauterkrankungen in der Haut und von Allgemeinerkrankungen über das Organ Haut, ermöglicht jedem Arzt, der dieses „Erkennen“ beherrscht, einen einfachen Einstieg in Krankheiten des Organismus. Die sogenannte „korrelative Dermatologie“ weist uns auf mögliche Zusammenhänge zwischen den vor den Augen liegenden Symptomen der Haut und anderen, auf den ersten Blick nicht erkennbaren Organerkrankungen hin. Derartige monitorische Indizes der Haut und der Schleimhäute können unter Umständen für eine nicht-dermatologische  Organerkrankung spezifisch sein, häufiger jedoch sind sie unspezifisch, aber dennoch wegweisend. Und welcher Untersuchungsgang wäre einfacher als die einfache „erkennende und damit diagnostizierende“ Betrachtung der Haut.  

Es geht uns somit um ein scheinbar einfaches, klassisches „Handwerk“, um die Diagnose - Erkennung und die Festigung der Diagnose.   

Die häufig diskutierte Frage, ob denn Medizin, insbesondere die diagnostische Medizin, Handwerk, Kunst oder Wissenschaft sei, soll an dieser Stelle kurz erörtert werden, denn die Reflexion dieser Frage fördert das Verständnis des ärztlichen Handelns. Während die Spezialisierungen in der Medizin notwendigerweise immer weiter fortschreiten und öffentlichkeitswirksame Triumphe feiern, wird die Synopse des Patienten und seiner Krankheit, also die Gesamtschau eines erkrankten Organismus, zunehmend vernachlässigt. Sie gerät in den Hintergrund, ebenso wie der Patient als Individuum mit seinem gerechtfertigten Anspruch auf körperliche Integrität und Gesundheit. Es ist das Anliegen unsere Tätigkeit, zu jener Gesamtschau des Organismus zurückzuführen, die nur über das „vor allen Augen liegende Organ Haut“ vonstatten gehen kann.

 

Ihr

P. Altmeyer

(Stand Mai 2007) 

 


Cosmedica 2009

vom 27.-29.11.09 in Bochum

Informationen unter www.Cosmedica.de oder hier als PDF.